FORTA-Liste

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FORTA steht für Fit fOR The Aged.

Die Initiatoren der FORTA-Liste:

  • Prof. Dr. Martin Wehling (Urheber des FORTA-Konzepts): Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Klinische Pharmakologie, Zentrum für Gerontopharmakologie, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
  • PD Dr. Heinrich Burkhardt: IV. Medizinische Klinik (Schwerpunkt Geriatrie), Universitätsklinikum Mannheim

Die FORTA-Liste

Die FORTA-Liste bietet eine Übersicht sowohl über untaugliche als auch über nachweislich nützliche Arzneimittel für ältere Patienten. Auf Grundlage von Studien und Gutachten sind verschiedene Therapieverfahren für mittlerweile 29 alterstypische Krankheitsbilder bewertet worden. Die Bewertung der Arzneien erfolgt in 4 Kategorien. Bewertungskriterien sind: Therapietreue der Patienten, altersabhängige Verträglichkeit, Häufigkeit von Gegenanzeigen. Die Arzneimittel werden dabei wie folgt klassifiziert:

Kategorie A: Arzneimittel wurde schon an älteren Patienten in größeren Studien geprüft, Nutzenbewertung fällt eindeutig positiv aus.
Kategorie B: Wirksamkeit ist bei älteren Patienten nachgewiesen, aber es gibt Einschränkungen bezüglich der Sicherheit und Wirksamkeit.
Kategorie C: Es liegt eine ungünstige Nutzen-Risiko-Relation für ältere Patienten vor. Die genaue Beobachtung von Wirkungen und Nebenwirkungen ist erforderlich. Wenn mehr als 3 Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden, wird empfohlen, diese Arzneimittel als erste wegzulassen. Der Arzt sollte nach Alternativen suchen.
Kategorie D: Diese Arzneimittel sollten fast immer vermieden werden. Der Arzt sollte Alternativen finden. Die meisten Substanzen aus dieser Gruppe sind meistens auch auf Negativlisten wie der PRISCUS-Liste zu finden.

Weitere Informationen: www.umm.uni-heidelberg.de/ag/forta/FORTA_Liste_2015_deutsche_Version.pdf